Rohstoff
Quarzsand, Soda, Pottasche, Natriumsulfat, Kalk, Dolomit und Boroxid
Eigenschaft
Eine wichtige Eigenschaft von den meisten Glasarten ist die Klarheit bzw. die Durchsichtigkeit, d.h., dass es durchlässig für sichtbares Licht ist. Glas kann farbig, farblos oder opak, also undurchlässig für Licht sein. Glas ist chemisch weitgehend träge und biologisch inaktiv. Es können sehr glatte und undurch-lässige Oberflächen hergestellt werden. Glas ist eine röntgenamorphe Sub-stanz, weil es eine ohne wesentliche Kristallbildung erstarrte Schmelze ist.
Zu den wichtigsten Grundeigenschaften von Glas zählen:
Durchsichtigkeit, Härte, Geruchlosigkeit, Dichte, Chemische Stabilität
Durch die Zugabe von Kalk wird Glas nach dem Abkühlen hart. Abhängig von der chemischen Zusammensetzung wird Glas ab einer Temperatur von 550 Grad weich. Ab einer Temperatur von 1000 Grad kann Glas geformt werden. Da Glas nur aus anorganischen Materialien besteht, ist es geruchlos und geschmacksneutral. Verwendet man Glas zum Beispiel als Verpackung für Nahrungsmittel, findet keinerlei Verbindung von Glas und dessen Inhalt statt. Man spricht von der Neutralität des Glases. Die Dichte von Glas liegt bei 2,5 Kilogramm / Kubikmeter. Glas ist als Verpackung verschließbar. Es findet kein Austausch von Inhalten mit der Außenwelt statt. Wird Glas als Fenster genutzt, so hält es Lärm und Wärmestrahlen der Sonne fern. Gegenüber Chemikalien - außer Flusssäure - ist Glas weitestgehend resistent. Die Durchsichtigkeit von Glas resultiert daraus, dass im Inneren von Glas keine Grenzen vorhanden sind, die das sichtbare Licht reflektieren können. Thermodynamisch gesehen ist Glas eine eingefrorene unterkühlte Flüssigkeit.
